Final Cut – Die letzte Vorstellung (Blu-ray)

Originaltitel: Last Showing, The
Land / Jahr:
Großbritannien 2014
Freigabe: Ab 16 Jahre
Regionalcode: B PAL
Laufzeit: 85:18 Minuten
Bild: 2,35:1 (1080/24p)
Ton: DTS-HD Master Audio 5.1
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Regie: Phil Hawkins
Drehbuch: Phil Hawkins
Darsteller: Robert Englund, Finn Jones, Emily Berrington, Chris Geere, Keith Allen, Malachi Kirby, John Weaver, Nick Pearse, Serena Ryan, Steve Garry, Anthony Farrelly u.a.
Vertrieb: Tiberius Film

Extras: Trailer

Handlung:
Martin und Allie wollen einen gemütlichen Abend bei Popcorn und Nachos im Kino verbringen. Doch der Kinosaal wird zu einer Falle und die beiden werden zu den unfreiwilligen Protagonisten ihres ganz persönlichen Horrorfilms. Ihr Peiniger ist Stuart, der alte Filmvorführer des Kinos, dessen Job durch die technische Entwicklung überflüssig geworden ist. Nun nutzt er das System von Überwachungskameras, um eine Vorstellung ganz nach seinen eigenen Wünschen zu inszenieren. Wer das Ende überleben wird, ist allerdings noch ungewiss…

Handlung:
Er ist eine Ikone des (modernen) Terrorfilms und es ist immer wieder eine Freunde, die alte Pizzafresse Robert „Freddy Krueger“ Englund im Horrorkino zu erleben. Einmal mehr schafft es Englund mit schauspielerischer Leistung zu glänzen, wenngleich der Rest vom Cast etwas arg schwächelt. Aber eines nach dem anderen. Mit FINAL CUT – DIE LETZTE VORSTELLUNG steht dem Cineasten eine kleine Hommage an das Horror Gerne bevor, angeichert mit einigen lustigen Seitenhieben. Leider hat der Film aber auch seine Hänger und diese sind nicht unbedingt minderer Natur. Das größte Fragezeichen besteht hier wohl darin, warum überhaupt geschieht das ganze, warum dreht Stuart (Robert Englung) durch? Lieder ist dies nicht wirklich ersichtlich, man bekommt zwar die eine oder andere Randnotiz, bleibt aber dennoch irgendwie unwissend im dunklen stehen. Schade, denn gerade Robert Englund spielt seine Rolle als verbitterten Filmvorführer wirklich gut.

Die Story an sich wäre nicht verkehrt, würde man das Potential anständig und richtig ausschöpfen. Leider verschenkt man hier viele Möglichkeiten und Kapazitäten, dem Film das nötige Etwas zu verleihen. Die Location ist gut gewählt, eine schicke, großes Kino mit viel Spielraum. Leider aber auch nicht richtig eingesetzt. Irgendwie wirkt das ganze wie ein Schnellschuss, ohne Lieb zum Detail… letztlich setzen Finn Jones und Emily Berrington noch einen drauf, durch ihr völlig planloses Verhalten und Gerenne wirkt es alles so, als wenn die beiden wie aufgeschreckte Hühnchen, gackern daher kommen und selbst nicht wissen was sie überhaupt hier sollen. Da wirkt es nicht wirklich verwunderlich wenn Englund leichtes Spiel mit den beiden Dumpfbacken hat.

Schade, ich hatte doch recht hohe Erwartungen an FINAL CUT – DIE LETZTE VORSTELLUNG, die Vorabinformationen klangen recht interessant und wussten mein Interesse zu wecken. Das Endergebnis war allerdings ernüchtern bis recht langweilig. Die Idee, einen irren Typen im Kino seinen eigenen Horrorfilm drehen zu lassen und unwissende Kinobesucher als Hauptdarsteller zu verwenden, hätte gut funktionieren können. Es hätte ein nettes „Film-in-Film“ Werk werden können. Leider hat, zumindest für meinen Geschmack, Regisseur Phil Hawkins hier fast durchweg versagt. Ich bin ehrlich, hätte Robert Englund nicht solch eine unterhaltsame Darbietung abgeliefert, so hätte ich den Film irgendwann ausgeschaltet.

Gut, es kann nicht immer Sonntag sein und so kann nicht jede Veröffentlichung von Tiberius Film eben gut sein. So sehr ich es dem Label auch wünschen würde. Eine Film der seine hohen Lobespreisungen allerdings nicht gerecht wird. Schade, dass ging daneben!

Author: Dunkelkino
Dunkelkino | Das kontroverse Onlinemagazin

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